Nexthink Dashboards

In einem Unternehmen sind Informationen auf allen Ebenen die Basis für strategische und operative Entscheidungen. Egal, ob der Vorstand die zukünftige Ausrichtung des internationalen Konzerns plant, der Bereichsleiter die Umsatzziele festlegt oder der Sachbearbeiter seine tägliche Arbeit plant. Die Ihnen zur Verfügung stehenden Daten bestimmen die Entscheidungen.

In unserer digitalisierten Arbeitswelt werden wir nun mit einer Flut von Daten konfrontiert. Aus dieser Flut gezielt und effizient die relevanten Indikatoren zu finden, die für unsere Aufgaben relevant und entscheidend sind ist oft nicht einfach aber von hoher Bedeutung.

Ein Werkzeug, das uns bei der Bewältigung der Datenflut helfen kann, ist das „Dashboard“.

Was ist ein Dashboard

Der Begriff Dashboard kommt vom englischen Begriff für das Armaturenbrett im Auto. Das Armaturenbrett liefert dem Fahrer alle für den Betrieb des Fahrzeugs notwendigen Informationen in einer bedarfsgerechten, intuitiven Darstellung.

Diese grundlegende Definition lässt sich auch auf andere Gebiete übertragen. „Armaturenbretter“ oder eben Dashboards finden sich deshalb sehr häufig in unserem Umfeld. Sowohl im privaten als auch im beruflichen.

In der IT verwenden es zum Beispiel die Administratoren, um auf einen Blick die wichtigen Parameter der Infrastruktur zu erfassen und Probleme schnell zu erkennen. So lassen sich z.B. auf einem Dashboard rasch die Verfügbarkeit der wichtigsten Web-Applikationen und der Zustand der Microsoft 365 Anbindung erfassen. Ein anderes Dashboard zeigt dem zuständigen Projektleiter den Zustand der Microsoft 365 Einführung und den Adaptionsgrad der neuen browserbasierten Office-Applikationen. Der Abteilungsleiter der Entwicklung bekommt über sein Abteilungs-Dashboard eine Übersicht der genutzten Visual-Studio-Lizenzen gegenüber den angeschafften Lizenzen und den damit verbundenen Kosten.

Dashboarddesign

Ein Dashboard soll dem Anwender Zeit ersparen und ihn in seiner Arbeit unterstützen. Damit das erreicht werden kann, müssen die Dashboards vor allem eines sein: Intuitiv und relevant.

Um das zu erreichen, sollten ein paar „Best Practices“ beim Design von Dashboards beachtet werden:

  • Klären Sie, was der Anwender vom Dashboard erwartet!
    Es ist wichtig, die Zielgruppe genau zu kennen. Sind die Anwender-Personas bekannt, lässt sich die Antwort auf die Frage nach den Erwartungen leichter beantworten.
    Bestimmen Sie die drei bis fünf wichtigsten Informationen, damit alles auf eine Seite passt. Für ein optimales Layout des Dashboards können dann die aus dem Webdesign bekannten Betrachtungsmuster (etwa Z- oder F- Muster) einbezogen werden.
  • Ein gutes Dashboard nutzt Schlüssel-Informationen, um den Anwender zu leiten!
    Dashboards, die das wesentliche mit deutlichen, klaren Zahlen darstellen, vermitteln Vertrauen und Entschlossenheit. Auf diese Weise erkennt der Anwender unmittelbar, was von Relevanz ist.
  • Strukturieren Sie das Informationsangebot!
    Beachten Sie beim Design des Dashboards die Prinzipien der Informationsarchitektur. Mit einer guten Informationsarchitektur kann das Dashboard den Bedürfnissen des Anwenders als auch des Betreibers gerecht werden. Sie hilft das Angebot für die Zielgruppe intuitiv und übersichtlich zu gestalten, berücksichtigt aber auch technische Einschränkungen.
  • Bieten Sie verschiedene Sichten auf die Daten an!
    Erlauben Sie es dem Anwender die Daten zu filtern. Ein Filter auf ein Gebiet oder einen Zeitraum hilft dabei dem Anwender relevante Daten zu präsentieren, ohne das Dashboard unnötig aufzublähen.
  • Verwenden Sie eine konsistente Designsprache!
    Auch wenn trockene Zahlen und Fakten angezeigt werden, kann ein Dashboard optisch ansprechend gestaltet werden. Wichtig ist dabei ein klarer und konsistenter Einsatz von Farben und Schriften, die dem Anwender helfen, sich schnell zurecht zu finden.

Dashboards im Nexthink Portal

Das Nexthink Portal bietet bereits zu vielen Themengebieten Dashboards an, die den genannten „Best Practices“ folgen. Nutzen Sie die Nexthink Library. Für viele Anwendungsfälle finden Sie hier fertige, professionelle Lösungen.

Sollten Sie in der Library nicht fündig werden, da Sie speziellen Anforderungen Ihrer Fachbereiche gerecht werden müssen, stellt das Portal Ihnen aber auch eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, um diese Anforderungen zu realisieren. Die Einrichtung von Dashboards in Nexthink ist durch die webbasierte Oberfläche sehr einfach und intuitiv zu bewältigen.

Arten von Dashboards

Dashboards werden durch Nexthink in Module gruppiert. Das Modul bestimmt dabei, welche Arten von Dashboards erstellt werden können.

  • Basic Modul
    Dieses Modul erlaubt Metrik-basierte, sehr flexibel anpassbare Dashboards. Sie können verschiedene Metriken auf dem Dashboard darstellen und unterschiedliche Visualisierungen (Widgets) für eine Metrik verwenden.
  • Service Modul
    Das Service Modul erlaubt Dashboards, die auf Services basieren. Jedes Dashboard repräsentiert dabei einen Service. Es ist nicht so flexibel anpassbar wie ein Metrik-basiertes Dashboard. Durch ein vordefiniertes Set an Visualisierungen (Widgets) ist es aber einfacher zu erstellen.
  • Software Metering Module
    Sie benötigen eine Übersicht Ihrer Softwarelizenzen? Dann nutzen Sie das Dashboard in diesem Modul. Die Dashboards bieten Informationen über Installationen, Nutzung und Anzahl von Lizenzen zu den Applikationen an.

Die Werkzeuge

Zur Darstellung der Informationen auf dem Dashboard bietet das Portal eine Reihe von Widgets[1] an.

  • Key Performance Indicator (KPI)
  • Tabelle
  • Liniendiagramm (Line Chart)
  • Balkendiagramm (Bar Chart)

Storytelling mit Daten

Gute Dashboards helfen Zeit und Geld zu sparen. Sie schaffen Transparenz und ermöglichen fundierte Entscheidungen. Gute Dashboards erzählen eine Geschichte und präsentieren trockene Daten und Fakten in einer ansprechenden und aussagefähigen Form.

Fazit

Ein Dashboard innerhalb von Nexthink zu erstellen, ist keine Kunst. Die Kunst, ein erfolgreiches Dashboard-Projekt durchzuführen, liegt in der Planung und Konzeption der Dashboards und der Gestaltung der Informationsarchitektur. Es benötigt Erfahrung, Daten für unterschiedliche Stakeholder aufzubereiten, zu strukturieren und ergonomisch darzustellen.

Sparen Sie sich Geld und Zeit, diese Erfahrung durch „Trial & Error“ zu erlangen. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Kontaktieren Sie uns!


[1] https://docs.nexthink.com/Experience/2021.4/Types-of-widgets.699466325.html

Anwenderzufriedenheit als Kennzahl eines ganzheitlichen IT-Ansatzes

Eine IT-Organisation, die Antriebsmotor im Unternehmen ist, muss selbst getrieben sein von Proaktivität, Serviceorientierung und der Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Anwender. Diese Faktoren müssen für eine Bewertung in Form von quantitativen sowie qualitativen Kennzahlen umgesetzt werden. Kontinuierlich gemessen ergeben sie die Bestandsaufnahme der IT, die entlang der angebotenen Services den Endanwender stets im Zentrum der Wahrnehmung behält. Dabei ist für die Betrachtung des Gesamtprozesses „Enduser Experience“ entscheidend, wie die Verfügbarkeit von Services durch den Endanwender insgesamt wahrgenommen wird. Daher ist die Anwenderzufriedenheit als KPI zur Messung und Optimierung der IT-Organisation ein ausschlaggebender Faktor.

Weiterlesen

Immer wieder werden wir bei Produktvorstellungen gefragt, wieso es die Plattform Nexthink denn gibt. Es gibt doch schon so viele andere Tools für Monitoring und Big Data, die schon im Einsatz sind. Wieso noch eine Plattform? Was ist der Unterschied, wenn man seine Software mit SCCM verteilt und seine Systeme mit Splunk und Fireeye überwachen lässt? In diesem Artikel wollen wir ein wenig für Durchblick sorgen, dass die Philosophie von Nexthink klar wird und wo sich die Produkte voneinander absetzen. Denn wirklich vergleichbar sind diese Systeme nicht.

Weiterlesen

Nexthink Digital Experience Score erklärt

“Der Digital Employee Experience Score (DXS) ist die ganzheitliche Erfahrung eines Mitarbeiters mit dem digitalen Arbeitsplatz, den die IT zur Verfügung stellt.“

So erklärt Nexthink auf ihrer Webseite den Begriff DXS. Doch was ist das nun genau? In diesem Artikel beschreiben wir auf einfache Weise, was der DXS ist, wie er sich zusammensetzt und wozu Sie ihn unbedingt brauchen. Sie erfahren, wie sich der DXS auf die Produktivität Ihres Unternehmens auswirken kann.

Weiterlesen

Im Namen von Nexthink möchten wir Sie zur Nexthink Experience Everywhere einladen!

Schließen Sie sich am 9. Dezember den IT-Leadern von Fidelity International, Banque du Caire, Siemens, Alstom und anderen Unternehmen an, wenn sie Tipps austauschen, wie Sie Ihren Mitarbeitern in diesen ungewöhnlichen Zeiten eine personalisierte IT-Erfahrung bieten.

Weiterlesen

Damit Ihre Teams optimal arbeiten können

Nexthink ist von Haus aus ein Analysetool für Clients. Es analysiert ca. 700 Ereignisse und Messwerte auf dem Client und stellt diese in Dashboards dar. Diese Daten leisten im Service Desk große Hilfe. Nexthink kann aber auch hervorragend genutzt werden, wenn es darum geht komplexe Szenarien bzw. Infrastrukturen zu analysieren und zu optimieren.  

Ein für viele Unternehmen virulentes Thema ist aktuell die Microsoft Teams Infrastruktur. Im folgenden Stellen wir ein reales Beispiel aus einem Großunternehmen vor.

Plötzlich sind alle im Homeoffice

Im März 2020 ging es bei den meisten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ganz schnell. Keine Präsenzmeetings mehr, ein Großteil der Belegschaften im Homeoffice und von einem Tag auf den anderen waren Webkonferenzen und Kollaboration Lösungen nicht mehr ein Ansatz von vielen, sondern die einzige Option. 

Microsoft Teams hat sich – neben anderen – in der CORONA Krise als überaus gutes und einfach bedienbares Tool erwiesen, um den plötzlichen Bedarf in diesem Bereich zu adressieren. Unternehmen die bereits eine entsprechende Infrastruktur etabliert hatten, waren klar im Vorteil.

Mit der Nutzungsintensität gingen aber schlagartig auch die Ressourcenanforderungen rapide nach oben und in vielen Fällen waren die Infrastrukturen damit dramatisch überfordert. Systemausfälle, Verbindungsabbrüche, schlechte Sprach- und Bildqualität und nicht erreichbare Teilnehmer waren die Konsequenzen. Neben schlechter Effizienz und Zeitverlust ein echtes Ärgernis.

Arbeitsfähigkeit sicherstellen – so schnell wie möglich

Gesucht wurde ein Ansatz, um die Ursachen, also die Engpässe in dem Gesamtsystem zu identifizieren und gezielt nachzubessern und das Ganze möglichst adhoc. Schon eine erste Betrachtung ergab, dass ein Ansatz hier nur funktionieren kann, wenn man das Gesamtsystem betrachtet, also mindestens die Clients, alle involvierten Netzwerkkomponenten (ggf. auch die Netzanbindung und WLAN im Homeoffice) und die Komponenten die in der Cloud betrieben werden. Neben der gezielten Analyse von Einzelfällen zu einem konkreten Zeitpunkt, muss es auch möglich sein über längere Zeiträume und über Cluster von Nutzern/Endgeräten  auszuwerten, um gezielt die relevanten Schwachstellen zu identifizieren und an den richtigen Stellen nachzubessern.

Fundierte Daten innerhalb von Tagen

Genau das ist mit Nexthink perfekt und sehr schnell möglich. Sofern Nexthink in einer Infrastruktur im Einsatz ist, werden ca. 700 Parameter auf allen Clients ermittelt und zentral gespeichert. Die Auswertung zu einer konkreten Thematik, wie beispielsweise unserem Teams Use-case, erfordert dann lediglich die Festlegung, welche Werte benötigt werde und eine geeignete Aufbereitung und Auswertung. Dies erfolgt typischerweise in sogenannten Nexthink Dashboards. So auch in diesem Fall, wo innerhalb weniger Tage alle benötigen Ergebnisse zur Verfügung gestellt werden konnten

Nexthink liefert hier genau die Daten die benötigt wurden

  • Vom Client, über die Netzwerk Infrastruktur bis zu den Cloudkomponenten
  • Individuell auswertbar, vom Einzelgerät, über Cluster bis zur Gesamtschau auf die Gesamtinfrastruktur
  • Historiendaten bis quasi Echtzeit, in der zeitlichen Gesamtschau oder mit detailliertem zeitlichen Drilldown für relevante Zeitpunkte

Beispielhafte Darstellungen aus den verwendeten Dashboards finden Sie hier:

Dashboard zeigt die Entwicklung der Zahlen zur Nutzung von Microsoft Teams im Vergleich zu Skype und zu Login- und Verbindungsproblemen.
Nutzerzahlen und Geräte mit Verbindungs- und LOGIN-Problemen

Dashboard zeigt die Entwicklung der Zahlen zur Stabilität und dem Ressourcenverbrauch von Microsoft Teams.
Crashes und Freezes und Auswertung der Ressourcensituation auf den Clients (CPU und Hauptspeicher)

Dashboard zeigt die Entwicklung der Zahlen zu Netzwerktraffic und Proxies von Microsoft Teams.
Netzwerktraffic und Auswertungen zu den Proxies


Schnelle Analyse, schnelle Korrektur

Entscheidend ist hier die Tatsache, dass Nexthink auf sehr leichte und komfortable Weise, in wenigen Minuten eine Entscheidungsgrundlage schaffen kann, die dem Unternehmen direkt Geld sparen oder Entscheidungen begründen kann.

Dies galt auch im hier beschriebenen Projektbeispiel. Mit den vorliegenden Daten und Auswertungen konnten schnell folgende Punkte identifiziert und entsprechende Korrekturen implementiert  werden.

  • Engpässe und fehlerhafte Konfigurationen im internen Netzwerk. Dies betraf maßgeblich die Proxies.
  • Engpässe in der Teams Infrastruktur von Microsoft, die durch gezielte Anpassungen behoben werden konnten.

Haben Sie weitere Fragen zu dem Thema?

Sprechen Sie uns gerne an! Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Brauchen Sie die Software auf Ihrem PC wirklich?

Fragen Sie einen Anwender diese Frage, dann sagt er mit großer Wahrscheinlichkeit „JA!“.

Wie oft benutzt er aber diese Software im täglichen Arbeitsleben? Ist es wirklich notwendig, seinen Arbeitsplatzrechner mit einer Voll-Lizenz auszustatten oder könnte auch eine, evtl. kostenlose, Read-Only Lizenz reichen?

Als Lizenzmanager würden Sie sicher einiges dafür geben, wenn Sie Informationen zur Nutzung einer Applikation in das Software Asset Management (SAM) einfließen lassen könnten.

Weiterlesen

Hätte ich doch nur…

…vorher gewusst, dass die Festplatte im Prüfstand ausfällt, dann hätten wir sie früher und im normalen Wartungsfenster getauscht und uns drei Stunden Produktionsausfall erspart.“

Festplatten und SSDs gehören zu den am stärksten belasteten Bauteilen in Servern, Desktops und Notebooks. Wir verlassen uns darauf, dass sie funktionieren, aber überprüfen dies oft nicht. Wenn dann mal eine Platte ausfällt, ist das Geschrei groß. Festplatten sollten kontinuierlich überwacht werden. Der Nexthink S.M.A.R.T. Index liefert Ihnen verlässliche Informationen, um Ihre Produktion unterbrechungsfrei sicherzustellen und kritische Trends zu erkennen.

Weiterlesen

Nexthink ist von Haus aus ein Analysetool für Clients. Es analysiert ca. 700 Ereignisse und Messwerte auf dem Client und stellt diese in Dashboards dar. Diese Daten leisten im Service Desk große Hilfe, aber sie können auch hervorragend genutzt werden, um Entscheidungsgrundlagen z.B. für den IT-Einkauf zu liefern, z.B. um Entscheidungen zu Ausgaben und Neuanschaffungen zu begründen.

Das folgende Beispiel ist ein reales Beispiel eines Einkäufers in einem deutschen Großkonzern.

Weiterlesen

Der Digital Employee Experience Score (DEX) spiegelt die Zufriedenheit eines MA mit seiner IT am Arbeitsplatz wider. Er zeigt in Dashboards, ob Mitarbeiter*innen über die Technik nur noch schimpfen oder ob sie damit effektiv arbeiten können. Nexthink hat dafür eine wunderbare Software entwickelt, die mittels eines Collectors Daten von den Clients sammelt und in den Dashboards veranschaulicht. Auch kann vom Anwender Feedback aufgenommen werden. So entsteht ein komplettes Bild über den IT Arbeitsplatz und seine Performance.

Weiterlesen